Archiv


Hier finden Sie Informationen und Materialien des Wiener Informationsnetzwerks „Gesundheitsförderung in Spitälern und Pflegeeinrichtungen“ - GSPW (2000-2007), welches als Vorläufer-Initiative der Allianz für Gesundheitsförderung bezeichnet werden kann.

Präsentationen

Altern in Gesundheit für Mitarbeiter/innen: Modelle und Empfehlungen
(Christina Dietscher, Hermann Schmied im Rahmen des Open Space "Gesundes Altern am Arbeitsplatz trotz Veränderungsdruck", 7. November 2007 im Jugenstiltheater des Otto Wagner Spitals)
öffnen

Building alliances within the hospital sector of Vienna
(Ursula Hübel, Peter Nowak, Hermann Schmied im Rahmen der 15th International Conference on Health Promoting Hospitals (HPH), Vienna, Austria, April 11-13, 2007)
öffnen

Promoting healthy ageing for health care staff in the context of the Viennese information network „Health promotion in hospitals and residential care“
(Christina Dietscher, Ursula Hübel, Peter Nowak im Rahmen der 14th International Conferenceon Health Promoting Hospitals (HPH), Palanga, Litauen, April 2006)
öffnen

Wiener Informationsnetzwerk Gesundheitsförderung in Spitälern und Pflegeeinrichtungen Grundkonzepte und Entwicklung
(Ursula Hübel, BST, Jänner 2006, im Rahmen des 1. Treffen der Ansprechpersonen der Wiener Kinderabteilungen)
öffnen

Altern in Gesundheit für MitarbeiterInnen: Beiträge von Spitälern und Pflegeeinrichtungen
(Dietscher C., Hübel, U., Nowak P., im Rahmen des Follow-Up-Workshop zum Thema "Gesundes Altern am Arbeitsplatz", Juni 2006)
öffnen

Exploratory Survey on Health Promotion Activities carried out in Children´s Hospitals and Paediatric Departments in Vienna
(Eichler I., Nowak P., Posterpräsentation bei der 14. IC-HPH in Palanga, Mai 2006)
öffnen

Förderung gesunden Alterns für Mitarbeiter/innen - ein Überblick
(Dietscher C., Nowak P. November 2005)
öffnen

Gesundheitsförderung im Krankenhaus - was kann die Kommune beitragen? Wiener Beispiele der Gesundheitsförderung für Mitarbeiter/innen

(Dietscher C., Nowak P. im Rahmen der 2. Gemeinsamen Konferenz der Deutschsprachigen Netzwerke Gesundheitsfördernder Krankenhäuser, Berlin, September 2005)
öffnen

Empowering for health promoting leadership in hospitals and nursing homes
(Dietscher C., Nowak P., im Rahmen der 13. Internationalen Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser, Dublin, Mai 2005)
öffnen

Rolle gesundheitsfördernder Krankenhäuser in der Betreuung chronisch kranker Kinder am Beispiel Cystische Fibrose
(Irmgard Eichler, 2004)
öffnen

"Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche im Krankenhaus"
(Dietscher C., Nowak P., 2004; im Auftrag von GSP-Wien)
öffnen

"Umfassende Gesundheitsförderung als eine (Re-) Orientierung der Qualitätsarbeit" (6. Internationale Symposium „Qualität im Gesundheitswesen, Jänner 2003)
öffnen

"Gesundheitsförderung im Krankenhaus/ Pflegeheim"
(GF-Jour Fixe der BGF, Oktober 2002)
öffnen

"Gesundheitsförderung praktisch eine Führungsaufgabe"
(2. Führungskräfteworkshop, Juni 2002)
öffnen

"Wie kann die Implementierung eines Gesundheitsfördernden Krankenhauses / Pflegeheims erfolgen?"
(2. Führungskräfteworkshop, Juni 2002)
öffnen

Nach oben

Publikationen

Factsheet: "Altern in Gesundheit für Mitarbeiter/innen: Beiträge von Spitälern und Pflegeeinrichtungen"
(Dietscher C., Nowak P., Schmied, H. 2005, im Auftrag von GSP-Wien)
öffnen

Literaturliste zum Factsheet: "Gesundheitsförderndes Führen in Spitälern und Pflegeheimen"
öffnen

Factsheet: "Gesundheitsförderndes Führen in Spitälern und Pflegeeinrichtungen"
(Dietscher C., Nowak P., Stidl T. 2004, im Auftrag von GSP-Wien)
öffnen

Literaturliste zum Factsheet: "Gesundheitsförderndes Führen in Spitälern und Pflegeheimen"

öffnen

Factsheet: "Aktuelle Probleme psychosozialer Gesundheit bei MitarbeiterInnen in Spitälern und Pflegeeinrichtungen"
(Dietscher C., Nowak P., Stidl T. 2003, im Auftrag von GSP-Wien)
öffnen

Literaturliste zum Factsheet: "Aktuelle Probleme psychosozialer Gesundheit bei MitarbeiterInnen in Spitälern und Pflegeheimen"

öffnen

Gesundheitsfördernde Strategien der Stadt Wien in Spitälern und Pflegeeinrichtungen
(erschienen in der ÖKZ 2003)
öffnen

Informationsnetzwerk "Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern und Pflegeheimen" - wie geht es weiter?

(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Gesundheitsförderung rund um's Herz - was können Gesundheitsfördernde Krankenhäuser und Pflegeheime zur Herz-Kreislauf-Gesundheit beitragen?
(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Regionale Gesundheitsförderung in Wien - Warum Spitäler und Pflegeheime wichtige Partner für die Umsetzung eines städtischen Gesundheitsförderungsprogramms sind

(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Gesundheitsförderung in der Region - was können Spitäler und Pflegeheime beitragen?
(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Gesundheitsförderung als Leitidee für Spitäler und Pflegeheime?
(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen: Wie können Spitäler und Pflegeheime die Gesundheit ihrer Belegschaft fördern?

(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Gesundheitsförderung für PatientInnen: Eine Aufgabe für Spitäler und Pflegeheime?
(erschienen in der ÖKZ 2001)
öffnen

Das Informationsnetzwerk "Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern und Pflegeheimen"
(erschienen in der ÖKZ 2000)
öffnen

Was kann man unter einem "Gesundheitsfördernden Krankenhaus bzw. Pflegeheim" verstehen?
(erschienen in der ÖKZ 2000)
öffnen

Nach oben

Schwerpunktprogramm: Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche in Wiener Spitälern (2005-2007)

Internationaler Hintergrund

Das Internationale Netzwerk Gesundheitsfördernder Kranken-häuser – HPH setzt zunehmend themen- und zielgruppen-spezifische Arbeitsgruppen zur Entwicklung von Methoden und Instrumenten der Gesundheitsförderung ein.
Aufbauend auf der Vorstudie „Health promotion needs of children and adolescents in the hospital“ von Isabelle Aujoulat und Fabrizio Simonelli (2003) wurde im Frühjahr 2004 eine eigene internationale Arbeitsgruppe „Health Promotion for Children and Adolescents in Hospitals“ etabliert, die vom A. Meyer University Children's Hospital, Florenz, koordiniert wird.
Erste europaweite Aktivität war eine Fragebogen-Erhebung in Krankenhäusern bzw. Abteilungen für Kinder- und Jugend-heilkunde zu Rechten der Kinder und Jugendlichen, zu Standards der Implementierung von Gesundheitsförderung und zu laufenden Gesundheitsförderungsmaßnahmen. Die Daten der europäischen Erhebung sind in einem Bericht zusammengefasst.
Unabhängig davon erklärte die WHO die Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu einem ihrer Hauptziele.

Österreichweite Aktivitäten

Aus Österreich beteiligten sich an der europäischen Erhebung insgesamt 16 Abteilungen, davon drei aus Wien. Spezifisch für Wien unterstützte die Bereichsleitung für Struktur-entwicklung die Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung in Kinderabteilungen. Im Jahr 2005 wurde aufbauend auf die europäische Erhebung eine Voll-erhebung an allen Wiener Kinderabteilungen durchgeführt, die Ergebnisse wurden im September 2005 im Rahmen der 44. Jahrestagung für Pädiatrie präsentiert. (vgl. auch Posterpräsentation, 14. IC-HPH, Palanga, 2006)

Die Beteiligung an der Task Force HPH-CA war nicht zuletzt ein wichtiger Impuls für die Bereichsleitung für Strukturentwicklung, 2005 einen Schwerpunkt „Weiter-entwicklung von Gesundheitsförderung in Kinderabteilungen“ im Rahmen des Wiener Informationsnetzwerkes für Spitäler und Pflegeeinrichtungen zu setzten. Als Auftakt des Schwerpunktes fand im Jänner 2006 ein Workshop mit den LeiterInnen aller Wiener Kinderabteilungen statt, um Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung zu diskutieren. Ergebnis dieses Workshop war die Etablierung einer Arbeitsgruppe bestehend aus 1-2 Delegierten aus jeder Wiener Kinderabteilungen, mit dem Auftrag Vorschläge für Gesundheitsförderungsmaßnahmen in Wien zu entwickeln.
Unter Koordination der Bereichsleitung für Strukturentwicklung und mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Ludwig Boltzmann Instiute für Medizin- und Gesundheitssoziologie wurden 2006 in vier Workshops von dieser Arbeitsgruppe, eine priorisierte Umsetzungsliste von Gesundheitsförderungsmaßnahmen entwickelt und vorgeschlagen. Im Jänner 2007 wurden diese Maßnahmen den EntscheidungsträgerInnen präsentiert.

Konkrete Ergebnisse, die sich aus der Initiative ableiten:

  • Erste Schritte zur Einbindung der Wiener Kinderabteilungen in das Deeskaltionsmanagement-Programm des KAV
  • Austausch von in Wien verwendeten Informations-angeboten über Gesundheit und Krankheitsmanagement für Kinder und Betreuungspersonen (als Projekt finanziell unterstützt von der KAV-GD)
  • Informationsgesprächrunde mit OAR Reinhard Faber (Geschäftsbereich Personal KAV) und den Ansprech-personen der Wiener Kinderabteilungen zum Thema „Zugang zum Supervisionsangebot“ – vermittelt wurde diese „Sofortmaßnahme“ durch Mag. Christine Pramer
  • Dir. Jesse vom St. Anna Kinderspital setzt sich für das Thema Verbreitung der EACH-Carter für die Rechte von Kinder und Jugendlichen im Krankenhaus ein. Die Verhandlungen mit den relevanten Partner EACH, KIB und dem BMGFJ (Druckkostenübernahme) sind noch im Laufen.
  • Wieweit es Möglichkeiten einer Beratung von Eltern durch die MA 11 an Kinderabteilungen Vorort gibt, wird von einer Arbeitsgruppe aus den Kinderabteilung abgeklärt. Die Koordination der Gespräche übernimmt dabei die BST.

Die von der BST initiierte und aufgebaute Arbeitsgruppe der Ansprechpersonen der Wiener Kinderabteilungen wird vereinbarungsgemäß ab April 2007 im Rahmen der geplanten Arbeitsgruppenstruktur zur Gesundheitsförderung der KAV-GD als inhaltlich Schwerpunktgruppe, geleitet von Mag. Christine Pramer, übernommen. Wie das letzte Treffen der Arbeitsgruppe zeigte, ist das Engagement der Arbeitsgruppenteilnehmer/innen anhaltend.

Nach oben

Allianz 2007-2012

Am 15. März 2007 wurde die „Allianz für Gesundheitsförderung in Wiener Spitälern, Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohneinrichtungen“ von den obersten Manager/inne/n des Wiener Gesundheitswesens unter dem Vorsitz von Gemeinderätin Marianne Klicka, mit der Unterzeichnung einer Kooperations-vereinbarung, aus der Taufe gehoben.

An der umfassenden Gesundheitsinitiative beteiligen sich der Krankenanstaltenverbund mit seinen Einrichtungen - vom AKH über alle Akutspitäler bis zu den Pflegeeinrichtungen -, die AUVA mit ihren Unfallspitälern und Rehabilitationseinrichtungen, die Vinzenz Gruppe als größter konfessioneller Träger, die Wiener Gebietskrankenkasse mit dem Hanusch Krankenhaus und das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.

Die vielen Einzelinitiativen sollen sichtbar gemacht und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch über die Organisations-grenzen hinweg begonnen werden. Newsletter, Website und Workshops für Führungskräfte und Fachkräfte unterstützen diesen Wissensaufbau. Zwei Mal jährlich werden die Fortschritte der gemeinsamen Strategie evaluiert und weitere Entwicklungs-initiativen gesetzt.

Volltext der Kooperationsvereinbarung als Download

Foto von der Allianzgründung

Foto aus der konstituierenden Sitzung der Allianz - von links: Mag. Ursula Hübel (BST), Mag. Siegfried Weilharter (Wiener Patienten- und Pflegeanwaltschaft), GF Edith Piroska (KWP), Mag. Gabriele Graumann (KWP), DI Dr. Hannes Schmidl (BST), GR Marianne Klicka (Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses), Oberin Christa Winter (KAV-TU4), Ing. Johann Kaiser (AUVA), Mag. Stephan Lampl (Vinzenz GmbH), GO Charlotte Staudinger (KAV-GD), Mag. Christine Pramer (KAV-GD), Hermann Schmied (LBIMGS), Mag. Peter Nowak (LBIMGS)

Nach oben

Allianz 2012-2017

Die Allianz für Gesundheitsförderung wurde 2007 auf Initiative der Stadt Wien ins Leben gerufen. Grundidee war, einen systematischen Erfahrungs- und Wissensaustausch zur Umsetzung von Gesundheitsförderungsaktivitäten zwischen TrägerInnen des stationären Gesundheitswesens sowie eine Verbreitung von „Good-Practice-Beispielen“ zum Schutz und zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von PatientInnen bzw. BewohnerInnen von Spitälern, Pflege- und PensionistInneneinrichtungen, deren MitarbeiterInnen und der regionalen Bevölkerung zu ermöglichen.

Der Einladung der Stadt Wien zur Zusammenarbeit in einer solchen Allianz folgten alle großen Wiener TrägerInnen von Spitälern, Pflegeeinrichtungen und Seniorenwohneinrichtungen.

Die Ziele und Prinzipien der freiwilligen Zusammenarbeit wurden in einer Kooperationsvereinbarung zusammengefasst, deren erste Laufzeit – nach fünf Jahren – am 31. März 2012 endete.

Intensiver Austausch über Organisationsgrenzen hinweg findet in Form von Workshops statt, beispielsweise zu Themen wie Gesundheitskompetenz, Fehlerkultur in Organisationen, Burnout-Prävention und Sucht-Prävention für MitarbeiterInnen, Umgang mit Aggression und Gewaltereignissen im beruflichen Alltag und Altersmanagement in Hinblick auf eine sich wandelnde Altersverteilung innerhalb des Personals. Eine wichtige Strategie zur Verbreitung von innovativen und erfolgreichen Gesundheitsförderungsansätzen in Wien ist auch der halbjährlich erscheinende Newsletter. 

Die ersten fünf Jahre der gemeinsamen Kooperation wurden von allen AllianzpartnerInnen als wichtiger Impuls und Unterstützung für die Weiterentwicklung der eigenen Gesundheitsförderungsarbeit gewertet. Mit der Erneuerung der Kooperationsvereinbarung – durch die feierliche Unterzeichnung am 14. März 2012 im Wiener Rathaus – wurde diese erfolgreiche Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre verlängert.

Volltext der Kooperationsvereinbarung als Download

Foto von der Erneuerung der Kooperationsvereinbarung

Foto: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Rathaus v.l.n.r: Hon. Prof. Dr. Konrad Brustbauer (WPPA), Univ.Prof. Dr. Reinhard Krepler (Direktor, KAV Teilunternehmung AKH Wien), Eva Ankowitsch (Verwaltungsdirektorin, Hanusch-Krankenhaus), Dr. Wilhelm Marhold (Generaldirektor, Wiener KAV), Mag.a Gabriele Graumann (Geschäftsführerin, KWP), Dennis Beck (Geschäftsführer, WiG), Marianne Klicka (Dritte Landtagspräsidentin), Mag.a Beatrix Graschopf (Leitung Personalmanagement, Vinzenz Gruppe Holding GmbH), Mag.a Friederike Lackenbauer, (Direktorin, AUVA-Landesstelle Wien), Dr. Roland Paukner (Direktor, KAV Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien mit sozialmedizinischer Betreuung), Mag.a Cornelia Obermeier (Generalsekretärin, Verband der Privatkrankenanstalten), Dipl. KH-BW Peter Sloup (Geschäftsführer, Verband der Privatkrankenanstalten)

Nach oben

AllianzpartnerInnen

Beratende Partnerin